Bericht: Neue Studie verknüpft Beutekäufe von Videospielen mit Spielsucht

Könnten Beutekäufe mit Glücksspielproblemen in der Jugend von heute in Verbindung gebracht werden?

Anfang dieser Woche veröffentlichten britische Forscher eine Studie, die einen starken Zusammenhang zwischen dem aktuellen Trend der Videospielbranche zu Beuteboxen und randomisierten Beutemikrotransaktionen und der Spielsucht bei Jugendlichen zeigt.

Die am 19. Juni veröffentlichte Studie mit dem Titel „Jugendliche und Beuteboxen: Zusammenhänge mit problematischem Glücksspiel und Kaufmotivation“ bestätigt einen Zusammenhang zwischen Beuteboxen für Videospiele und Spielverhalten.

Ohne allzu sehr auf die Details einzugehen, geht die Studie grundsätzlich davon aus, dass Beuteboxen in Videospielen dieselben fünf Merkmale aufweisen, die das Spielen von anderen Arten riskanten Verhaltens unterscheiden.

Die britische Regierung hat kürzlich angekündigt, eine umfassende Untersuchung über Videospiele und die Videospielindustrie durchzuführen.

Anfang dieser Woche erschienen Vertreter von EA vor dem britischen Parlament, um ihre Haltung zu den Spielmechanismen zu verteidigen, die in ihren Beuteboxen und randomisierten Beutegeschäftsmodellen zum Einsatz kommen.